Wie Meditation ihre Schwangerschaft beschleunigt

Heute möchte ich mich mit einem Problem auseinandersetzen, das es so nur in unserer so genannten zivilisierten Welt gibt, nämlich der unbewussten und unnatürlichen Verlängerung der Schwangerschaft auf bis zu neun Monate. Dies stellt nicht nur die Wirtschaft vor völlig unnötig herbeigeführte Probleme, muss sie doch ohne eigenes Verschulden länger auf Arbeitskräfte verzichten, nein es stellt auch die Frau vor eine gewaltige Herausforderung. Sie werden sich jetzt sicher fragen, wieso neun Monate? Neun Monate waren es bis jetzt ja schon immer, oder? Nein, waren es nicht. Eine natürlich verlaufende Schwangerschaft dauert, wie man heute noch bei vielen von der Zivilisation verschonten Naturvölkern beobachten kann maximal drei Monate. Wie kommt es also dazu, dass Frauen im Amazonasbecken, in den Steppen Afrikas oder in der Abgeschiedenheit der Urwälder Papua Neuguineas bereits nach wenigen Wochen quicklebendigen, gesunden und vor allen Dingen voll entwickelten Kindern das Leben schenken, und die Frauen in Paris, London oder Berlin dafür gut die dreifache Zeit in Anspruch nehmen. Bis vor kurzem tappte die Wissenschaft in dieser Frage völlig im Dunkeln, bis schließlich im Frühjahr 2019 einer russischen Forschungsgruppe (sie beschäftigt sich hauptsächlich mit einem relativ jungen Zweig der Wissenschaft, nämlich mit der pränatalen Psychologie) der Durchbruch gelang. Sämtliche Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass nicht die Frau diese lange Schwangerschaft verursacht, sondern der Fötus selbst trägt hierfür die alleinige Verantwortung. Aber woran liegt es denn nun genau? So viel wir bis jetzt wissen hemmt der Fötus seine Entwicklung aus einer intensiven Furcht vor der Zukunft heraus. Man könnte sagen, dass der Embryo, überwältigt von der Komplexität der Gesellschaft in die er sich schon bald eingliedern muss, mit Existenzängsten und einem gewissen Leistungsdruck zu kämpfen hat und daher versucht seine Geburt hinauszuzögern. Doch warum neun Monate? Ganz einfach erklärt. Das Platzangebot, dass sich dem zukünftigen Menschen im Bauch seiner Mutter bietet ist durchaus begrenzt, nach neun Monaten ist dieses restlos aufgebraucht und dem Säugling bleibt die Geburt nicht mehr erspart. Jetzt wissen wir, weshalb die Bewohner der Industrienationen so viel Zeit in den Bäuchen ihrer Mütter verbringen, aber lässt sich an dieser Uhr noch drehen, oder müssen wir das so hinnehmen? Nein müssen wir nicht. Eine uralte und in unserer westlichen Welt längst vergessene Kunst verspricht hier Abhilfe. Die Meditation. In der Homöopathie und Esoterik nicht wegzudenken erlebt sie auch außerhalb dieser Gebiete mittlerweile immer öfter ein Comeback und verspricht auch hier einen Lösungsweg.

Kommen wir nun zum eigentlichen Thema, der meditativen Schwangerschaftsverkürzung. Hierbei handelt es sich um eine relativ einfache Meditationsform, die sich von den meisten anderen nur dahin gehend unterscheidet, dass an ihr im Idealfall zwei Personen beteiligt sind, die Mutter sowie das Kind. Frauen, die sich zu diesem Weg entschlossen haben, sollten wie folgt vorgehen:

  1. Suchen Sie sich einen bequemen, trockenen und vor allen Dingen warmen Platz, wie zum Beispiel ein Bett oder eine Blumenwiese (selbstverständlich nur im Sommer), wie bereits gesagt, es sollte vor allen Dingen bequem sein.
  2. Nehmen Sie nun die Schneidersitzstellung ein und entspannen Sie sich so weit, bis sich die Anzahl ihrer Atemzüge (pro Minute) in etwa auf die Hälfte des Tagesdurchschnittes reduziert hat.
  3. Schließen Sie nun ihre Augen und verlagern Sie ihr mentales Zentrum in Richtung ihres Unterbauches. Achten Sie aber darauf, dass sie nicht zu sehr in Richtung Becken abdriften, denn dies könnte dazu führen, dass Sie unbewusst ihren Darm zu erhöhter Aktivität ermuntern, und das wollen Sie sicher nicht, schon gar nicht, wenn sie die Meditation in ihrem Bett durchführen.
  4. Wenn Sie sich dann erfolgreich in der Nähe zu ihrem Kind zentriert haben sollten Sie sich dann nach und nach ihrem Kind annähern, was am besten über die spirituelle Ebene funktioniert. Seien sie aber nicht enttäuscht, wenn Sie nicht gleich am ersten Tage zum Ziel gelangen, es wird einige Sitzungen dauern, bis sich ihnen ihr Spross öffnet.
  5. Sie haben Kontakt hergestellt? Gut, dann können Sie mit dem eigentlichen Teil beginnen. Bauen Sie zu aller erst eine freundschaftliche Beziehung zu ihrer Stammhalterin oder ihrem Stammhalter auf. Dies wird wieder einige Sitzungen in Anspruch nehmen.
  6. Begeben Sie sich nun auf dieselbe Ebene wie ihr Kind und versuchen Sie sanft, aber doch auch bestimmt, es dazu zu bewegen, seine spezifischen Ängste offen zu legen.
  7. Sobald Sie die wahre Ursache für die Entwicklungsverweigerung ihres Nachwuchses kennen können Sie auch schon damit beginnen, ihrem Kind durch mutmachenden Zuruf oder auch Verständnis die Angst vor der künftigen Existenz zu nehmen. Sollten dann aber doch alle Stricke reißen kann man mittlerweile auch nur für diesen Zweck ausgebildetes psychologisches Personal zu Rate ziehen, welches sich dann dem Problem in einer Gruppenmeditation annimmt.
  8. Führen Sie die Sitzungen unbedingt bis zur Geburt, die sich, wenn Sie alles richtig gemacht haben dann auch schon bald einstellen dürfte, weiter.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Methode beim ersten Kind noch nicht die von vielen erhoffte Wirkung zeigt, was vor allen Dingen dem Umstand geschuldet ist, dass Meditation erlernt und geübt werden muss, weshalb viele Frauen erst ab dem fünften bis siebenten Kind wirklich dazu in der Lage sind ihre Schwangerschaft auf die ursprüngliche und natürliche Dauer zu reduzieren. Wobei die Verkürzung auf den biologischen Zeitraum nach neuestem Erkenntnisstand nicht unbedingt das Ende der Fahnenstange darstellen dürfte. So sollen in abgelegenen Dörfern Tibets besonders erleuchtete Frauen leben, die bereits einige Tage und mitunter sogar wenige Stunden nach dem Zeugungsakt quicklebendige und voll entwickelte Kinder zur Welt bringen. Sollte es uns hier in der zivilisierten Welt ähnliches gelingen würde, das nicht nur dem Arbeitsmarkt und unserer Wirtschaft völlig neue Perspektiven eröffnen, es würde die Familienplanung so wie wir sie jetzt kennen geradezu revolutionieren.

Die Impfpflicht als Beginn der Knechtschaft des zivilisierten Menschen

Beschäftigen wir uns heute mit einer Frage, die wie wohl keine andere unsere Gesellschaft zu spalten vermag. Wird Impfen zur Pflicht? Ja das wird es, aber nicht aus den Gründen, die uns der Mainstream oder die regierende Kaste glauben machen will. Der Impfzwang dient nicht etwa der Volksgesundheit, auch das Füllen der Kassen diverser Pharmakonzerne steht nicht an erster Stelle. Die Motivation, die hinter diesem neuen Gesetz steckt, ist viel perfider und untrennbar mit der genetischen Manipulation unserer Nutztiere und -pflanzen verbunden. Anders als von den Medien verlautbart dient sie aber nicht der Eindämmung diverser eigens gezüchteter Infektionskrankheiten, nein, mit ihrer Hilfe wird den Eliten ein Werkzeug in die Hand gegeben, welches es ihnen ermöglicht, die Menschen Europas nach Bedarf an- und umzusiedeln. Die Gründe hierfür sind mannigfaltig und ihre vollständige Aufzählung würde wohl den Rahmen sprengen, ihnen allen aber liegen wirtschaftliche wie auch demokratiepolitische Überlegungen zu Grunde. So befähigt zum Beispiel die Impfpflicht die europäische Wirtschaft Arbeitskräfte auch gegen ihren Willen dort anzusiedeln, wo sie eben im Moment gebraucht werden. Ähnlich verhält es sich mit den Motiven der politischen Kaste, hier soll die Möglichkeit geschaffen werden, Wahlen durch gezieltes Ansiedeln passenden Stimmviehs in eine gewünschte Richtung zu lenken. So viel zu den basalen Überlegungen, doch was hat all das mit der Impfpflicht zu tun? Sehr viel, sie ist die zweite Phase eines geheimen Dreiphasenprojektes. In der ersten Phase wurden Nutzpflanzen sowie Nutztiere dahingehend genetisch manipuliert, dass sie nicht nur in zuvor festgelegten und streng eingegrenzten Regionen wachsen und gedeihen, auch die aus ihnen hergestellten Endprodukte eignen sich ausschließlich in diesen Regionen zum Verzehr. Außerhalb dieser Regionen entwickeln diese in naher Zukunft hergestellten Nahrungsmittel einen für den Großteil der Menschheit toxischen Charakter (ein gefahrloser Verzehr ist nur von der Impfpflicht ausgenommenen Personen möglich). Nach der erfolgreichen Beendigung der ersten Phase, was unmittelbar bevorsteht (und vermutlich nur noch eine Frage von wenigen Monaten bis Wochen ist), folgt Phase zwei.

In dieser Phase werden die Menschen nach und nach in einen Zustand permanenter Furcht vor eigens zu diesem Zweck geschaffenen Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel Masern (1977 von einem deutschen Pharmariesen entwickelt), Röteln (im ersten Weltkrieg von der britischen Armee entwickelt und vorwiegend gegen indische Aufständische eingesetzt) oder auch eine Krankheit wie SARS, deren Existenz lediglich auf einem propagandistischen Fundament fußt und im realen Leben gar nicht existiert. Diese Krankheiten, deren Symptome und Auswirkungen für den Einzelnen als auch für die gesamte Gemeinschaft von den Staatsmedien in einer Form dargestellt werden, die die Menschen vor Angst erschaudern lassen, treiben dann viele Bürgerinnen und Bürger in die Arztpraxen, wo sie dann für teures Geld eine „Schutzimpfung“ erhalten, die dann vermeintlichen Schutz vor einem qualvollen Ende durch eine Infektion mit einer „Kinderkrankheit“ (die meisten dieser Infektionen lassen sich übrigens durch den beherzten Einsatz von hautschonendem Makeup mühelos heilen) bietet. In Wirklichkeit handelt es sich bei diesen Impfungen aber gar nicht um ein Vakzin, die Substanzen, die den Menschen hier in vielen Teilimpfungen verabreicht werden, greifen unauffällig in das Erbmaterial der Menschen ein, wo sie hauptsächlich jene Sequenzen manipulieren, die für die Entwicklung des Gastrointestinaltraktes zuständig sind. Doch was geschieht mit den Menschen ganz genau. Um die Wirkungsweise dieser Maßnahme zu verstehen müssen sie weder Mediziner noch Genetiker sein, es ist viel simpler als sie vielleicht denken. Das Verdauungssystem wird auf eine der zuvor besprochenen Nahrungsmittelgruppen, also zum Beispiel Mais aus Brandenburg, Gurken aus Tirol oder Schnecken aus Paris sensibilisiert, was bedeutet, dass der betroffene Mensch nun auch dazu gezwungen ist sich in der für ihn bestimmten Region anzusiedeln, möchte er nicht verhungern. Dies bietet zum Beispiel der Industrie die Möglichkeit dringend benötigte Fachkräfte in unmittelbarer Nähe ihrer Niederlassungen anzusiedeln, ohne zuvor für einen finanziellen Anreiz zu sorgen. Auch die Gestaltungsmöglichkeiten führender Politiker verbessern sich erheblich, bietet sich doch nun die Möglichkeit die Zusammensetzung des Wählerpotentials regional wie auch national zu steuern. Wozu aber die Impfpflicht? Unabhängige Erhebungen diverser Meinungsforschungsinstitute (durchgeführt während der ersten Phase) haben ergeben, dass lediglich 13,67% der Deutschen, und 7,01% der Österreicher Impfungen positiv gegenüberstehen, gesamteuropäisch liegt die Zustimmung sogar noch unter 5%. Und eben aus diesem Grund wird eine Impfpflicht beschlossen. Hiervon ausgenommen sind nur hochrangige politische Vertreter, Regierungsbeamte und Personen von besonderem öffentlichen Interesse, wie etwa Spitzensportler oder auch Künstler, die im Rahmen ihrer Profession die Arbeit der Regierenden unterstützen.

Nun folgt die dritte Phase dieses in seiner gesellschaftspolitischen Tragweite wohl einzigartigen Projektes. Der stete und schwer vorhersagbare Fluss, in dem sich die europäische Wirtschaft als auch Politik befinden wird es immer wieder notwendig machen, einzelne Populationen an- bzw. umzusiedeln. Zu diesem Zweck arbeiten bereits einige namhafte Institute an „Nachfolgekrankheiten“, die dann bei Bedarf der Öffentlichkeit präsentiert werden und eine neue „Immunisierung“ notwendig machen.

Lassen Sie sich also keinen Bären aufbinden und widersetzen sie sich bis zu Letzt der Versklavung durch ihr Erbmaterial.

Die Bauchlagenreanimation

Schonender und zuverlässiger: Die „Wiederbelebung neu“

Wenden wir uns heute einem Problem zu, dass in unserer zivilisierten Welt immer häufiger in den Vordergrund drängt: dem Atem-Kreislaufstillstand oder Herz-Kreislaufstillstand, umgangssprachlich auch Herzkasperl genannt. Hier bietet die Homöopathie einige zuverlässige Methoden, wie etwa die rhythmische Tanztherapie oder das südtibetische Vollmondgebet, da es sich hier aber um Techniken handelt, die sehr viel Erfahrung voraussetzen ist das Mittel der Wahl bei Wiederbelebungen aller Art die von der klassischen Medizin eingeführte Herzdruckmassage, ergänzt durch Fremdbeatmung. Für alle, die diese althergebrachte Methode nicht aus Erste-Hilfe-Kursen, aus Erzählungen oder auch aus dem Fernsehen kennen möchte ich diese medizinische Maßnahme kurz erläutern, und dabei auf ein grundlegendes technisches wie auch rechtliches Problem hinweisen. Beginnen wir mit der Frage, wann soll ich denn mit dem ganzen Prozedere beginnen. Ganz einfach, immer dann, wenn eine Person nicht atmet. Wie stelle ich fest, dass die Person nicht atmet. Hier gibt es einige Möglichkeiten, die beliebteste wäre, einfach das Ohr an den Mund des Betroffenen halten, hören sie was, gut, dann erübrigt sich das weitere Prozedere, vernehmen sie aber keine Geräusche, dann sollten sie unverzüglich mit der Reanimation beginnen. Eine weitere recht zuverlässige Methode wäre das Beobachten des Brustkorbes, stellen sie Bewegungen fest, ist das ein gutes Zeichen, erinnert der Brustkorb des Patienten aber eher an ein Stillleben wünsche ich Glück auf, sie dürfen sich ans Werk machen. Eine heute nicht mehr so beliebte Variante ist der Wehrtest. Hier drücken sie mit einer Hand auf den Mund, während sie mit der anderen die Nase verschließen. Kommt es zu Gegenwehr können sie sich getrost zurücklehnen, passiert allerdings in einem angemessenen Zeitrahmen nichts sollten sie mit lebensrettenden Maßnahmen, also der Herzdruckmassage und Beatmung (auch das Alarmieren der Rettungskräfte hat sich mitunter als hilfreich erwiesen) beginnen. Wie funktionieren diese „Lebensrettenden Maßnahmen“? Bis jetzt ähnelten sich die Methoden, wie sie vom Ersthelfer als auch von geschultem Notfallpersonal (Mediziner, Sanitäter usw.) zur Anwendung kamen sehr. Abgesehen von dem Umstand, dass der Ersthelfer lediglich seine eigene Atemluft zur Verfügung stellen und nur selten auf automatische Gerätschaften zurückgreifen kann, das Notfallpersonal aber mit verschiedensten Einrichtungen zur Intubation sowie auf ein breites Spektrum an Defibrillatoren aufwartet, ist die Vorgangsweise ident. Der Patient liegt idealerweise waagrecht rücklings auf einer harten Unterlage, der Helfer beatmet und komprimiert den Brustkorb, um Kreislauf und in weiterer Folge eine adäquate Sauerstoffversorgung des Organismus sicherzustellen. An dieser Vorgehensweise ändert sich für den Ersthelfer auch nichts. Das Medizinische Notfallpersonal sieht sich aber fundamentalen Veränderungen gegenüber, die es nicht zu Letzt intensiver Grundlagenforschung auf dem Gebiet der Medizin zu verdanken hat. Doch was ist neu? Bis jetzt sahen sich Rettungsdienste und Krankenanstalten häufig mit Schadenersatzklagen von Patienten, denen bei lebensrettenden Maßnahmen Rippen gebrochen wurden gegenüber, aber auch Verletzungen des Rachenraumes, die bei der Intubation entstanden gaben oft Anlass zur Klage. Mit der neuen bereits erfolgreich eingesetzten Variante verhindert man nun weitgehend etwaige Schadenersatzforderungen, und stellt zudem eine schonende Behandlung des Patienten sicher. Betrachten wir nun diese revolutionäre Technik genauer. Anders als bei der althergebrachten Methode wird der Patient hier in die Bauchlage verbracht. Die Herzdruckmassage findet nun im Bereich der Brustwirbelsäule statt, was den Vorteil hat, dass sich der Druck nun nicht wie früher auf das eher filigran gebaute Brustbein konzentriert, sondern gleichmäßig über den gesamten Thorax verteilen kann, einen Bruch der doch massiver konstruierten Brustwirbelsäule kann man nahezu ausschließen. Sie werden sich nun zu Recht fragen, wie denn nun das Problem mit der Beatmung gelöst wird. Hier geht die Medizin einen gänzlich neuen Weg. Ähnelt die Vorgangsweise hinsichtlich der Herzdruckmassage ihrer konservativen Vorgängerin noch sehr, verhält es sich bei der Intubation komplett anders. Bei der Sauerstoffversorgung macht man sich nun die nahezu grenzenlose Aufnahmefähigkeit des Verdauungstraktes zu Nutze. Dies geschieht mittels der bereits erfolgreich getesteten „Rektalintubation“. Hier wird der Sauerstoff mithilfe eines Schlauches direkt in den Dick- bzw. Dünndarm geleitet. Das hierfür benötigte Intubationsset besteht aus:

  1. Dem Sauerstoffschlauch. Ein durchsichtiger Schlauch mit einem Durchmesser von 2 cm und einer Länge von 2 Metern. Er stellt den Transfer des Sauerstoffes vom Druckbehälter zum Patienten sicher.
  2. Dem Sperrring. Er ist ein neues Mitglied in der Familie der medizinischen Gerätschaften und stellt den dichten Sitz des Schlauches sicher. Er ist nötig, da der Schließmuskel in seiner Dehnbarkeit stark abhängig von gesellschaftlicher oder beruflicher Stellung, sowie sexuellen Praktiken als auch altersbedingt von Individuum zu Individuum variiert. Hier handelt es sich um einen Ring, der in der Mitte stets eine Bohrung von 2 cm aufweist (sie dient der Aufnahme des Sauerstoffschlauches) der Außendurchmesser variiert allerdings und soll den Anus dadurch auf seinen maximalen Dehnungspunkt bringen, wodurch ein fester dichter Sitz gewährleistet wird. Die Ringe weisen unterschiedliche Größen auf und sind zur besseren Unterscheidung farblich gekennzeichnet, so ist der größte Durchmesser beispielsweise rosa gekennzeichnet und der kleinste wird in einem dezenten Blau geliefert.  
  3. Der Druckregeleinheit: Hier handelt es sich um eine Kombination aus Druckregler und Messeinheit (Messbereich 0,5 bis 15 bar), sie stellt das Bindeglied zwischen Sauerstoffbehältnis und Sauerstoffschlauch dar.

Auch hinsichtlich der Art und Weise, wie die Defibrillation durchzuführen ist hat sich grundlegendes geändert, auf sie wird aber in der nun folgenden Erläuterung des eigentlichen Prozederes näher eingegangen werden. Beschäftigen wir uns nun also mit dem genauen Ablauf der „Reanimation neu“

  1. Bringen sie den Patienten nach der Atemkontrolle unverzüglich in die Bauchlage, achten sie darauf, dass er sich waagrecht auf hartem Untergrund befindet, neigen sie den Kopf nach rechts, dadurch ist es ihnen möglich etwaige Verbesserungen zeitnah zu erkennen.
  2. Der oder diejenige, der die Atemkontrolle sowie den Wendeprozess durchführte beginnt nun mit der Herzdruckmassage, die sich ebenfalls in einigen Punkten von der althergebrachten Technik unterscheidet. Druckpunkt ist nun die Mitte der Brustwirbelsäule, die Drucktiefe bleibt unverändert. Die Massage wird, da sich die Art der Beatmung änderte, nun nur noch bei einem etwaigen Schock durch einen Defibrillator unterbrochen.
  3. Während der Herzdruckmassage beginnt ein weiteres Mitglied des Teams mit der Intubation. Dafür wird das Gesäß des Patienten freigelegt. Nachdem sie das Rektum ihres Patienten klar erkennen können führen sie den passenden Sperrring ein und vergewissern sie sich, dass er auch festsitzt. Schieben sie nun den Sauerstoffschlauch durch die Öffnung des Sperrrings etwa 5 cm in den Dickdarm. Der Schlauch verfügt über eine Oberflächenbeschaffenheit, die ein erneutes herausziehen verhindert, er sollte also nach Möglichkeit sofort sitzen. Stecken sie nun den Schlauch in die dafür vorgesehene Öffnung der Druckregeleinheit und verbinden sie diese mit einer Sauerstoffquelle. Sie können nun mit der Sauerstoffzufuhr beginnen, indem sie den Druck langsam auf etwa 2 bar erhöhen, der Sauerstoff diffundiert jetzt über die Darmschleimhaut direkt in das Kreislaufsystem. Die Menge an Sauerstoff, die sich nun im Verdauungstrakt befindet reicht für etwa zwei Stunden, die Druckregeleinheit ist so ausgelegt, dass sie selbstständig einem drohendem Sauerstoffabfall mit einer Druckerhöhung entgegenwirkt, sie müssen sich also um nichts mehr kümmern.
  4. Anbringen der Elektroden des Defibrillators. Auch hier besteht ein grundlegender Unterschied zur Vorgängervariante. Sie sind nun auf den beiden gegenüberliegenden Pobacken anzubringen, was den Vorteil mit sich bringt, dass man das Abdomen des Patienten nicht mehr völlig entkleiden muss, was dem Wärmeerhalt förderlich ist.
  5. Führen sie nun die Herzdruckmassage bis zu einer etwaigen Besserung oder des Exitus des Patienten durch.

Bei der besprochenen Technik handelt es sich um die Vorgehensweise bei einem erwachsenen Patienten. Sie unterscheidet sich in einem Punkt, von jener wie sie bei Halbwüchsigen anzuwenden ist. Bei Halbwüchsigen verzichtet man auf eine Intubation, stattdessen kommt eine neuentwickelte Sauerstoffpaste zur Anwendung. Hier handelt es sich um eine mit Sauerstoff angereicherte Creme, die großflächig auf dem Patientenkörper aufzutragen ist, hierfür sollte sich passenderweise jenes Teammitglied widmen, welches ansonsten mit der Intubation beschäftigt wäre. Die Paste versorgt den Körper dermal mit Sauerstoff und ist in regelmäßigen Abständen während der Herzdruckmassage aufzutragen und wird in Gebinden geliefert, die für eine Behandlungsdauer von etwa 3 Stunden (+/- 15 Minuten) reichen.

Abschließend betrachtet werden sie feststellen, dass diese Methode, ganz egal ob beim Erwachsenen oder Halbwüchsigen durchgeführt, nicht nur die Arbeit des Rettungsdienstes erheblich erleichtert, sie bessert auch die finanzielle Lage des Gesundheitssystems.

Die Homöopathie als Lösung

Fraktur, was tun?

Vor kurzem bat mich eine Kollegin und gute Freundin, einer uralten, heute aber von vielen belächelte Kunst zu neuem Glanz und Ruhm zu verhelfen. Nämlich der Homöopathie. Viele Menschen vertreten ja die Ansicht, dass auf der Homöopathie beruhende Behandlungsmethoden über einen Placeboeffekt nicht hinauskommen. Das stimmt aber so nicht, sie sind der klassischen Schulmedizin nicht nur in medizinischer Hinsicht überlegen, sie punkten auch in Nachhaltigkeit, Klimaschutz und somit auch in einer gewissen moralischen Überlegenheit. Daher ist es also nur noch eine Frage der Zeit, bis die Menschheit den wahren Wert dieser Behandlungstechniken vollends erkennt und die etablierten Mediziner mitsamt ihren nutzlosen und überteuerten Techniken und Präparaten auf der Müllhalde der Geschichte entsorgt. Obwohl ich selbst zu meiner Schande gestehen muss, dass auch ich zu den Skeptikern gehöre, möchte ich trotz allem der Naturheilkunde zu ihrem Recht verhelfen und werde von nun an immer wieder interessantes aus dem Reich der medizinischen Zukunft vorstellen.

Heilung von Frakturen mit der Hilfe frischen Grüntees

Heute möchte ich eine Alternative zum klassischen, oft verwendeten aber in seinem therapeutischen Wert völlig nutzlosen Gips vorstellen. Die Grünteetherapie. Hier handelt sich um eine sehr einfache Heilungsmethode, die anders als manch aufwendigere Therapien, die ausschließlich geweihten Schamanen vorbehalten sein sollten, auch von ungeübten Laien angewendet werden kann. Doch bevor ich näher auf diese Behandlungsalternative eingehe möchte ich noch mit dem Irrglauben, bei einer Fraktur handelt es sich um einen Knochenbruch, aufräumen.  Nur einer von zehn durch promovierte Medizinmänner „diagnostizierte“ Brüche ist auch wirklich ein Knochenbruch. In Wirklichkeit weist hier das Skelett des „Patienten“ auf einen seelischen Konflikt desselben hin. Da seelisches Ungleichgewicht immer eine enge Verbindung zum Element Feuer aufweist biegt sich der Knochen wie Stahl unter Hitzeeinwirkung, aber er bricht nicht. Die Unfälle oder Missgeschicke, die zu dieser Verformung führen werden von unserem Unterbewusstsein herbeigeführt und passieren nicht zufällig. Echte Knochenbrüche sind sehr selten, man kann aber beides gleich behandeln.

Betrachten wir zuerst einmal die Methode, die in der konservativen Medizin zum Einsatz kommt. Der Gips. Hier versucht der Arzt mithilfe brachialer Gewalt den Knochen in seine Ausgangsstellung zu bringen, was nur unter massiven Schmerzen des Betroffenen gelingt. Hat er den Knochen in seine ursprüngliche Form gebracht steht er vor dem großen Problem, dass ja das eigentliche Problem, also das seelische, noch nicht behoben ist und der Knochen daher wieder bestrebt ist diesen Missstand anzuzeigen. Er will sich also wieder zurückbiegen. Dies verhindert der Schulmediziner dadurch, indem er ihn in ein Gipskorsett zwingt. Eine weitere noch archaischer anmutende Methode kommt im Rettungsdienst zur Anwendung und ist unter der Bezeichnung „Vakuummatratze“ bekannt. Diese an ein Folterinstrument der spanischen Inquisition erinnernde Gerätschaft kommt dann zum Einsatz, wenn an dem bemitleidenswerten Opfer eine Beckenfraktur oder gar ein Polytrauma, also viele gebrochene Knochen vermutet werden, beides ist schon rein aus anatomischen und physiologischen Gründen nahezu unmöglich. Doch zurück zur Vakuummatratze, hierin wird der Patient durch ein Vakuum in eine Position gezwungen, aus der er sich selbstständig nicht mehr befreien kann. Sie sehen also, dass die Schulmedizin nicht nur völlig nutzlose Methoden an ahnungslosen Patienten anwendet und sich dies auch noch teuer bezahlen lässt, sie fügt auch dem Patienten auch noch erheblichen spirituellen Schaden zu. Die Herstellung dieser Heilbehelfe belasten auch noch unsere Umwelt in einem Ausmaß, wie man es sonst nur von dieselbetrieben Kraftfahrzeugen (viele im Rettungsdienst stehende Fahrzeuge nutzen Dieselantriebe – ein Zufall?) kennt. Ganz abgesehen davon, dass der Gips beim Aushärteprozess Kohlendioxid abgibt, werden auch beim Abbau dieses Klimagiftes ganze Landstriche regelrecht verwüstet. Nicht anders verhält es sich bei der Vakuummatratze, hergestellt aus Kunststoff belastet sie die Umwelt auf Jahrhunderte, wenn nicht gar auf Jahrtausende hinaus. Doch nicht nur der ökologische Aspekt weist auf die Verwerflichkeit dieser Methoden hin. Ein weiterer Umstand, der sehr gerne übersehen wird, ist, dass der Knochen durch diese Zwangshandlungen seiner Fähigkeit der seelischen Kommunikation beraubt wird, die er auch nur sehr schwer wieder zurückerlangt. Sie sehen also, dass hier keine Heilung, sondern neues Leid erzeugt wird.

Anders der homöopathische Ansatz, hier versucht man, das Problem an seiner Wurzel zu packen und beschäftigt sich mit der eigentlichen Ursache, also dem nicht bewältigtem inneren Konflikt. Ich will nun an Hand einer „Sprunggelenkfraktur“ den genauen Ablauf der Grünteetherapie“ erläutern. Bitten sie den Patienten zunächst, sich vollständig zu entkleiden und lassen sie ihn auf einem bequemen Stuhl Platz nehmen. Wickeln sie ihn nun in Decken ein, sparen sie aber die vermeintliche Fraktur bis knapp unter das Knie aus, das andere Bein können sie getrost einwickeln, es sei denn die fehlende Symmetrie wirkt sich schlecht auf den angeschlagenen spirituellen Zustand des Patienten aus. Als nächstes brühen sie etwa 15 Liter frischen grünen Tee auf, mit dem sie, nachdem er auf Zimmertemperatur abgekühlt ist einen Eimer füllen, sie können dazu jeden handelsüblichen Eimer benutzen, wie man sie relativ günstig in Baumärkten erwerben kann. Erinnern sie sich nun an den Anfang des Artikels, in dem ich ihnen erklärt habe, dass die Ursache einer Fraktur in einem gestörten seelischen Gleichgewicht liegt, und dies an einem Überhang des Elementes Feuer begründet liegt. Und wie bekämpft man das Element Feuer am sinnvollsten? Richtig, mit dem Element Eis. Sie müssen also die Harmonie zwischen beiden wiederherstellen. Dies funktioniert folgendermaßen. Der Patient steckt seinen Fuß in das bereits mit Grüntee befüllte Behältnis (achten sie darauf, dass der Bruch vollständig von der Flüssigkeit umschlossen wird). Dieses Behältnis wird nun auf -10 bis -14 Grad Celsius abgekühlt, bis der Tee vollständig gefroren ist. Die Phase, in der der Patient den Fuß aufgrund der Dominanz des Feuers unbewusst aus dem Behältnis entfernen will, überbrückt man am Besten durch intensive Meditation. Nach und nach stellt sich dann Linderung ein, schon nach einigen Minuten verspürt der Patient Besserung, viele Patienten klagen bereits nach einer Viertel, bis halben Stunde nicht mehr über Schmerzen. Bereits nach einer Stunde beschreiben die Patienten, dass es sich anfühlt, als „hätten sie gar kein Bein“. Anders als beim herkömmlichen Gips, der ja gewaltsam mit einer Kreissäge entfernt wird, müssen sie hier nichts tun, außer zu warten. Das Unterbewusstsein des Patienten trägt nun unbemerkt von der Umgebung seinen inneren Konflikt aus, was dazu führt, dass der Tee in seinen ursprünglichen Zustand zurückkehrt, in dieser Zeit wirken die beruhigen Substanzen des Gebräus mäßigend auf die Seele des Patienten und unterstützen so den Heilungsprozess. Die Therapie ist beendet sobald der Tee wieder völlig flüssig ist und Zimmertemperatur angenommen hat. Sollte das Bein dann noch immer in seiner abnormen Stellung verharren ist das ein Zeichen dafür, dass der Konflikt noch nicht ganz beigelegt wurde. Der Patient verspürt zwar keine Schmerzen, da ja der seelische Heilungsprozess bereits begonnen hat, eine vollständige Heilung hat sich aber dennoch noch nicht eingestellt. Aus diesem Grund sollten sie mit der Therapie wieder von vorne beginnen. Eine schwärzlich blaue Verfärbung weist durch seine Buntheit, also der Abkehr von farblicher Homogenität, zusätzlich auf einen schwelenden Konflikt hin. Führen sie die Versuche fort, bis sich entweder endgültige Heilung einsetzt oder ein Phänomen eintritt, dass als Astralseperation bekannt ist. Dieser heute leider sehr oft beobachtete Effekt bewirkt, dass der Körper, der aus welchen Gründen auch immer nicht dazu in der Lage ist, seinen Konflikt beizulegen, symbolisch ein Glied abstößt, um so innere Ruhe zu erlangen. Viele Schamanen sehen den Grund hierfür in der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit. Im Großen und Ganzen überwiegen hier aber die Vorteile, die Umwelt wird nicht belastet, im Gegensatz zu Gips ist Tee biologisch abbaubar, der Knochen wird nicht durch massive Gewalteinwirkung in Form gebracht, sondern durch den weichen Charakter des Tees von selbst gestützt und der Grüne Tee beruhigt Seele wie auch Körper. Lediglich der Kühlprozess könnte ein wenig die Umwelt belasten, aber sobald die Menschheit zur Natur zurückkehrt wird sich auch das Klima so weit beruhigen, dass wieder Temperaturen herrschen, die Kühlanlagen überflüssig machen. Alles in allem erkennen nur Blinde die Vorteile (Nachteile gibt es ja nicht) dieser Behandlungsmethode nicht. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis sie sich als alleiniger Behandlungsansatz durchsetzen wird und mit ihr auch viele andere Errungenschaften der Homöopathie das Leben der Menschen erleichtern werden.

Das Langhalshörnchen

Heute möchte ich dem interessierten Leser von der sensationellen Entdeckung eines kasachischen Forschungsteams berichten. Diese Entdeckung liefert den eindeutigen Beweis dafür, dass der Mensch auch abseits der Gentechnik ganz erheblichen Einfluss auf die Evolution nimmt bzw. hat.

Doch von Anfang an. Was war geschehen? Vor einigen Monaten machte sich ein Team von Biologen und Veterinärmedizinern unter der Leitung des renommierten Zoologen Prof. DDr.  Äbdischämil MSc auf, um die Tierwelt des schwarzen Kontinents auf ihre Vollzähligkeit hin zu überprüfen. Zu Beginn der Mission zeigte sich den Wissenschaftler ein ähnliches Bild, wie sie es bereits seit unzähligen Expeditionen der Vergangenheit kannten. Unzählige Tierarten waren wirtschaftlichen als auch privaten Interessen der Menschheit zum Opfer gefallen und mussten für ausgestorben erklärt werden. Doch dann geschah etwas völlig Unerwartetes. In Südafrika wurden einzelne Mitglieder des Teams Zeugen des erfolglosen Jagdversuches eines Löwenmännchen (Panthera leo). Sie werden sich jetzt sicher fragen: „Löwe und Jagd in der freien Natur? Was bitteschön ist denn daran so Besonderes?“ Richtig erstmals gar nichts. Die wirkliche Entdeckung folgte erst, und wäre so vermutlich nie geschehen, hätten die Wissenschaftler nicht gegen ihr Berufsethos verstoßen. Doch zurück zum Anfang. Es gelang dem König der Savanne zwar nicht seine Beute, eine Giraffe (Giraffa giraffa), niederzuringen, allerdings hat er sie so schwer verletzt, dass sie nach einiger Zeit zusammenbrach und liegen blieb. Sie wollte aber auch nicht sterben. Nachdem die Forscher dem grausigen Schauspiel eine Weile untätig beiwohnten entschlossen sie sich dazu (entgegen der althergebrachten Tradition nicht in den Lauf der Natur einzugreifen) das Tier von seinem Leiden zu erlösen. Die Forscher näherten sich also vorsichtig dem bemitleidenswerten Geschöpf und schickten es mit Hilfe eines eilig herangekarrten Jagdgewehres auf die saftigen Weidegründe des ewigen Nationalparks. Im Norm- und Regelfall hätten sich die Biologen nun wieder zurückgezogen und wären wieder ihrer Arbeit nachgegangen, nicht so an diesem Tag. Da sich unter den Mitgliedern des Teams einige Studenten der Zoologie befanden und sich die Gelegenheit eine fast unversehrte Giraffe eingehend zu studieren nur sehr selten bietet ordnete der Forschungsleiter die Bergung und den Transport ins nahe gelegene Missionscamp an. Begann die obligatorische Obduktion des Tieres noch wie jede andere, nahm sie jedoch schon bald eine überraschende Wendung. Die Untersuchung des Kopfes des Tieres zeigte, dass es sich bei der mutmaßlichen Giraffe in Wirklichkeit um eine völlig neue und bisher unbeschriebene Art aus der Familie der Giraffen (Giraffidae) handeln dürfte, was in einer völlig unterschiedlichen Physiologie des Kauapparates begründet lag. Anders als bei einer normalen Giraffe, die über ein klassisches Wiederkäuergebiss verfügt erinnerten die Kauwerkzeuge dieses Tieres eher an jenes der Vertreter der Nagetiere und da ganz speziell der Eichhörnchen (Sciuridae). Ging das Forschungsteam anfangs noch von einer einmaligen Spontanmutation aus, zeigten unverzüglich durchgeführte molekulargenetische Untersuchungen, dass es sich hier um keine einmalige Laune der Natur handelte. Die Wissenschaftler hatten also tatsächlich eine gänzlich neue Giraffenart entdeckt. Aber warum erst jetzt werden sie sich sicher zu Recht fragen, wie konnte man bisher Tiere, die 6 Meter Höhe und 1600 kg erreichen können einfach übersehen. Nun, die Antwort ist ganz einfach. Die vorher erwähnten Untersuchungen ergaben nicht nur, dass das Tier eine neue Art darstellte, sie deuteten auch darauf hin, dass die Art als solche noch keine Zehn Jahre existierte, also das jüngste Mitglied in der Giraffenfamilie darstellte. Nun stellt sich natürlich die Frage, was dazu führte, dass eine so komplexe evolutive Veränderung in absoluter Rekordzeit stattfand. Des Rätsels Lösung findet sich in der landwirtschaftlichen Expansion der Industrienationen. Der Hunger der 1. Welt auf Süßes und da speziell auf Schokolade führte Ende des vorigen Jahrhunderts schon bald dazu, dass die landwirtschaftlichen Kapazitäten Europas und Amerikas an ihre Grenzen stießen und wichtige Rohstoffe wie etwa Nüsse nicht mehr in einem befriedigenden Maße bereitstellen konnten, weshalb große Konzerne auf dem afrikanischen Kontinent riesige unberührte Flächen aufkauften und landwirtschaftlich nutzbar machten. Im Laufe der Zeit entstanden weitläufige Monokulturen. Und eine dieser Monokulturen ist auch für die Entstehung unserer neuen Giraffenart verantwortlich. Die Suche nach weiteren Vertretern dieser Art führte unsere Wissenschaftler in ein großes Walnussanbaugebiet im Norden Südafrikas, wo sie eine große Herde dieser Tiere ausfindig machen konnten. Und hier fanden sie auch den Grund für den Entwicklungssprung. Ein belgischer Konzern kultivierte hier auf unzähligen Quadratkilometer schon seit einiger Zeit Walnussbäume, die als Bioinvasoren nahezu alle anderen Pflanzenarten verdrängten, bis schließlich nur noch spärliches Gras und eben die Nussbäume übrig blieben, was die dort heimische Tierwelt zur Abwanderung oder Anpassung zwang. Und der Giraffe gelang die Anpassung in absoluter Rekordzeit. Ernährten sie sich anfangs noch von den nicht so nahrhaften Blättern der Bäume und den wenig verbliebenen Gräsern so gingen sie schon bald dazu über sich über die wesentlich proteinreicheren Nüsse herzumachen, was ein Wiederkäuergebiss dann doch vor eine ziemliche Herausforderung stellt. Und so geschah es, dass die Tiere in nur wenigen Generationen einen dem Nagetiergebiss beinahe identischen Kauapparat entwickelten, der sie befähigt selbst die härtesten Nüsse zu knacken. Warum das aber in so einem wahnwitzigen Tempo geschah ist bis jetzt noch nicht ganz geklärt, viele Wissenschaftler gehen aber davon aus, dass die Pflanzenschutz- und Wachstumsmittel, die von vielen Betrieben großzügig zum Einsatz gebracht werden an der Entwicklung nicht ganz unschuldig sind. Die genaue Ursache wird aber sicher schon bald, wie auch die Suche nach weiteren neu entstanden Arten, Teil intensiver Forschungen werden.  

Der Duft der Frauen

Kommen wir heute zu einem Thema, welches die Menschheit schon seit ihrem Anbeginn beschäftigt. Eine Frage, die in ihrer Tragweite wahrscheinlich nur noch von jener nach dem wahren Sinn unseres Seins übertroffen wird. Eine Frage, die so alt ist wie die Menschheit selbst. Ein Rätsel, das jedes Volk auf diesem Planeten, unabhängig von seinen religiösen oder politischen Ansichten, beschäftigt, und die man sich in meiner Heimat wie folgt stellt:

Futelt der Fisch oder fischelt die Fut?

Wollen wir zu aller erst damit beginnen, den Text dieser Frage ein wenig aufzuschnüren, um ihn auch dem Nichtösterreicher verständlich zu machen. Da der Begriff „Fisch“ ja jedem deutschsprechenden Individuum geläufig sein dürfte möchte ich auf seine Erklärung weitgehend verzichten und wende mich dem Wort „Fut“ zu. Weite Teile der indigenen Bevölkerung der österreichischen Bundesrepublik bedenken die Gesamtheit des weiblichen Geschlechtsorganes mit diesem Ausdruck. Der Begriff „futelt“ bezieht sich auf die Summe der Geruchsnuancen mit denen die Frau im Bereich ihrer Schamgegend aufwartet. Der Begriff „fischelt“ bezieht sich wiederum auf den Geruch eines Fisches. Die Frage beschäftigt sich also damit, ob der Fisch den Geruch der Vagina verströmt, oder ob die Vagina nach Fisch duftet. Obwohl nun schon tausende von Jahren ins Land zogen, seit die Menschheit zum aller ersten Mal einen Fisch seiner nassen Heimat entriss, stehen wir noch immer ohne Antwort auf diese elementare Frage da. Es waren vermutlich die alten Ägypter, die sich dieser Frage dann zum ersten Mal ernsthaft annahmen, ihr aber vermutlich eher mystischen Charakter zuschrieben, was besonders gut an einem ausschließlich weiblichen Mumien vorbehaltenen Begräbnisrituals zu erkennen ist.  So war es zu Zeiten Kleopatras üblich weiblichen Verstorbenen eine so genannte Osirispalme mit auf die Reise ins Totenreich zu geben. Dachte man ursprünglich noch, dass diese Beigabe in erster Linie dazu diente, der Waage im Zuge des Totengerichts einen günstigen Ausschlag zu geben, legen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse die Vermutung nahe, dass es sich hier um einen prähistorischen Vorläufer des heutigen Duftbaumes handelt.  Zahlreiche Archäologen vertreten mittlerweile die Ansicht, dass diese Grabbeigabe nicht das Totengericht, sondern die Nase des Anubis milde stimmen sollte. Im antiken Griechenland wiederum versuchte man auf philosophischem Weg eine Antwort auf diese Frage zu finden. So gibt es schriftliche Beweise, die auf die Existenz eines Kultes hindeuten, der sich der Enträtselung dieses Problems verschrieb. Mitglieder dieser heute als Ichtiovaginae bekannten Sekte deckten alle gesellschaftlichen Schichten ab und genossen hohes Ansehen. Aber auch sie fanden keine Antwort, obwohl sie dutzende ihrer Tempel Vaginania, der Göttin der weiblichen Scham weihten. Danach wurde es einigermaßen ruhig, was die Lösung dieses Rätsels anbelangte. Die Römer widmeten sich der Erfindung und Konstruktion immer moderneren Kriegsgeräts, im Mittelalter sorgte dann die katholische Kirche mit Hilfe drakonischer Strafen dafür, dass sich die wenigen verblieben Gelehrten gar nicht erst mit dem Dufträtsel auseinandersetzten. Nach dem Mittelalter versank die Welt wieder im Krieg und die Frage nach dem Duft der Frauen (oder des Fisches?) geriet fast in Vergessenheit. Bis heute.

Wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war es dann so weit, Europa durchlebte eine Periode des Friedens, in dem sich die Völker der alten Welt in einer noch nie gekannten Einigkeit der Erweiterungen des menschlichen Horizontes widmen konnten. Neben vielen neuen, dem Fortbestand der menschlichen Spezies unabdingbaren Wissenschaften, wie etwa der Genderforschung, die sich der Gesellschaftskastration verschrieben hatte, entstand auch ein gänzlich neuer Zweig in Bereich der Naturwissenschaften, nämlich die Sexualolfactologie. Und eben diesem Zweig ist es vor kurzem gelungen, Licht ins Dunkel zu bringen. Französische Forscher stießen im Zuge einer Ausgrabung auf eine bisher nicht bekannte Fischart. Diese Fischspezies weist eine Eigenheit auf, die sie zum einen aussterben ließ, und zum anderen uns des Rätsels Lösung einen Schritt weiterbringt. Molekulare Untersuchungen legen den Schluss nahe, dass die Haut des Tieres zwar den allseits bekannten Schleim absonderte, diesem Schleim aber eine bisher wenig beachtete aber fundamental wichtige Substanz fehlte, das Muschotin. Was das Fehlen dieser Substanz für den Fisch bedeutete möchte ich der Einfachheit halber an einem simplen Beispiel aus unserem Alltag verdeutlichen. Jeder, der schon einmal versuchte, sich eine Socke über den nassen Fuß zu ziehen wird feststellen, dass das gar nicht so einfach ist und man auf dem Weg zum Ziel immer wieder stecken bleibt. Und genau das passierte auch dem zuvor erwähnten Fisch. Er blieb mangels Muschotin sozusagen im Wasser stecken (dieses Phänomen hat allerdings nichts mit dem allseits beliebten Steckerlfisch zu tun) und musste sich einer sessilen Lebensweise hinwenden. Da es sich bei Vertretern dieser Art aber um eine räuberisch lebende Spezies handelte, und sich potentielle Beutetiere aus rein eigennützigen Beweggründen von ihnen fernhielten starb diese Art dann vermutlich im späten Kambrium dann endgültig aus. Sexualolfactorische Untersuchungen dieser Substanz haben nun bewiesen, dass Muschotin in seinem Geruch kaum vom Scheidensekret eines weiblichen Hominiden zu unterscheiden ist, weshalb dann auch molekularbiologische Untersuchungen mit dem Ziel des Nachweises von Muschotin im Scheidensekret angestrengt wurden. Und siehe da, nach Jahren intensiver Studien konnte eine russische Forschungseinrichtung die rätselhafte Substanz im Scheidensekret einer 43-jährigen Senegalesin nachweisen. Im Jahre 2019 beschloss man dann schlussendlich nach zahlreichen teils hitzig ausgefochtenen Debatten, aufgrund der Tatsache, dass Fische ihren Duft lange vor dem Erscheinen der ersten Hominiden verströmten, ihnen auch das Geruchsprimat zuzusprechen. Man kann also nun mit absoluter Gewissheit sagen: Die Fut fischelt, oder anders ausgedrückt, die Vagina duftet nach Fisch. Doch wie so immer wirft die Beantwortung einer Frage wieder viele andere auf. Wie kommt der Stoff ins menschliche Vaginalsekret, handelt es sich um eine konvergente Entwicklung, besteht die Möglichkeit einer synthetischen Produktion, und bestehen möglicherweise Gefahren für die Menschheit? Weitere Forschungen werden auch hier Licht ins Dunkel bringen.

Der Klugscheißer, die traurige Wahrheit.

Heute möchte ich mich einem Begriff annehmen, den jeder von uns schon einmal leichtfertig und unbedacht benutzte, dessen Herkunft aber weitgehend im Dunkeln liegt und eigentlich auf dem traurigen Schicksal einiger Weniger fußt. Es handelt sich um den:

Klugscheißer

Wir sind es heute gewohnt, dass wir Zeitgenossen, die zu allem eine Meinung haben (und da wenn geht immer eine gegenteilige), über alles und jeden Bescheid wissen (völlig unerheblich inwieweit sie mit der Materie vertraut sind, sie wissen Bescheid) oder jeder Tätigkeit von Natur aus gewachsen sind (ganz gleich ob Blumen gießen oder ein Spaceshuttle steuern, sie können alles aus dem Stegreif) gerne den Titel „Klugscheißer“ verpassen. Wir vergessen aber jedes Mal, wenn wir einen Zeitgenossen in den Stand des Klugscheißers erheben, dass es sich hier um eine ernst zunehmende Krankheit handelt, an der viele unserer Mitmenschen leiden. Viele wissen es selbst nicht, speziell wenn sich die Erkrankung noch im Anfangsstadium befindet. Die meisten Menschen, die sich ihres Schicksals nach langer Zeit bewusst werden fristen schlussendlich ihr Dasein im Verborgenen. Einige wenige versuchen ihr Manko zu kompensieren, indem sie in die Öffentlichkeit drängen, wo sie nicht selten nach Führungspositionen (oft in Politik oder gemeinnützigen Organisationen) greifen, da hier schwindende Intelligenz nur sehr spät augenscheinlich wird, dies ist aber eher die Ausnahme. Doch worum handelt es sich bei diesem aus dem öffentlichen Bewusstsein weitgehend verdrängten Phänomen. Nun, es handelt sich um eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems mit dem Namen Exkrementum nervosa. Diese Erkrankung wartet mit einer Pathologie auf, wie sie bis jetzt noch bei keiner anderen Krankheit beobachtet werden konnte. Die ersten Symptome treten meistens mit dem Einsetzen der Pubertät auf und sind nur sehr schwer vom pubertären Verhalten eines gesunden Teenagers zu unterscheiden. Die Patienten fallen besonders durch Kommentare oder Handlungen auf, die vom gesunden Mitmenschen bestenfalls als surreal wahrgenommen werden. Hier beginnt bereits die eigentliche Pathologie. Das Gehirn des jungen Menschen beginnt damit Hirnnervenzellen, die bekanntlich ja nicht ersetzt werden können, langsam abzubauen und in Richtung Peripheres Nervensystem zu drängen. Beginnt die Krankheit im Teenageralter verzögert sich der Verlauf ein wenig, da das Gehirn ja noch nicht völlig ausgebildet ist und einzelne Ausfälle noch überbrücken kann, was bei älteren Patienten dann nicht mehr der Fall ist. Man spricht in dieser ersten Phase, auch aufgrund der besonderen Symptomatik von „Hirnschwund“. In der nächsten Phase kommt es dann zu Symptomen, die in weiterer Folge dazu führen, dass man in der Fachwelt von „Klugscheißen“ spricht. Die abgebauten Hirnnervenzellen beginnen einige Zeit, nachdem sie ihren angestammten Platz verlassen haben anzuschwellen, was in weiterer Folge dazu führt, dass sie aus dem knöchernen Schädel in Richtung weicherer Torso ausweichen. Dies geschieht über die Nervenbahnen des peripheren Nervensystems. Die abgestoßenen Nervenzellen bewegen sich innerhalb der Myelinscheide langsam in Richtung Körperkern. Während dieser Zeit fallen die Patienten besonders dadurch auf, dass ihnen eigene verbale Ausfälle nun selbst nicht mehr auffallen, weiters lässt sich oft eine maßlose Überschätzung der eigenen Fähigkeiten beobachten. Nun beginnt die Phase, die der eigentliche Namensgeber der Erkrankung ist. Nach einiger Zeit sammeln sich die abgestoßenen Hirnzellen im Bereich rund um den Dickdarm und diffundieren durch die Darmwand. Hier sammeln sie sich wieder und vermischen sich nicht selten mit den Verdauungsresten des Patienten. Hat dieses Hirn-Kot-Konglomerat dann seine kritische Masse erreicht wird es durch die Darmperistaltik in Richtung Enddarm bewegt, wo es dann den Körper für immer verlässt. Da es bei Patienten im Endstadium durchaus vorkommen kann, dass der Inhalt der Toilettenschüssel den Intelligenzquotienten seines Verursachers um ein Vielfaches übertrifft spricht man nun auch von einem „Klugscheißer“. Die Krankheit selbst ist nur in den seltensten Fällen letal, da nur etwa 75% der Hirnmasse diesem Effekt zum Opfer fallen, das Gehirn also durchaus dazu in der Lage ist einen „Notbetrieb“ aufrecht zu erhalten. Bis zum heutigen Tage ist noch nicht erklärt, was die Ursache dieser Erkrankung ist, einige Theorien sehen genetische Ursachen in der Verantwortung andere wiederum vermuten eine bisher unbekannte biogene Noxe wie etwa einen Parasiten oder Bakterien, Radioaktivität oder schlicht und einfach das stetig wachsende Angebot von Halbwissen in unserer digitalisierten Welt. Wie dem auch sei, wir werden es vielleicht niemals erfahren. Doch nicht nur in der Frage der Entstehung dieses Leidens tappen wir im Dunkeln, nein bis zum heutigen Tag ist auch keine brauchbare Therapie verfügbar, weshalb die Patienten vielfach sich selbst überlassen werden. Was wir aber alle machen können ist, diesen bemitleidenswerten Menschen mit Nachsicht, Respekt und Verständnis gegenüber zutreten, so schwer es uns auch fallen mag.

Ein Meilenstein der europäischen Gesetzgebung: Das Masturbationsverbot

Vor kurzem lockten mich die ersten kräftigen Sonnenstrahlen in meinen Garten, wo ich bei der Gartenarbeit Kraft und neue Inspiration zu tanken suchte. Ich ging also vor einigen Tagen am frühen Morgen voller Tatendrang daran, dem Chaos, das der letzte Winter in meinem Refugium der Erholung anrichtete, Einhalt zu gebieten. Stundenlang war ich damit beschäftigt, mich todesmutig mannshohen Laubzusammenrottungen entgegen zuwerfen, oder mich durch gespenstisch wirkende Wälder längst toten Holzes zu kämpfen. Am Ende des Tages, ich stand mit dem Lächeln des Siegers vor den geschundenen Resten vergangener Epochen meines Gartens, klopfte ich mir auf die Schultern und bewunderte zufrieden mein Tagwerk. Doch schon bald verschwand das Lächeln aus meinem Antlitz, mir wurde bewusst, dass ich diesen Resten sommerlicher Blütenpracht nur mit Hilfe eines Feuer Herr werden konnte, aber zum einen lebe ich ihn einem Holzhaus, ein Feuer in unmittelbarer Umgebung würde also nicht für einen überragenden Intellekt meinerseits sprechen. Und zum anderen sorgten zahlreiche Unwetter in den Tagen davor dafür, dass Holz und Laub einen Feuchtigkeitsgrad aufwiesen, der eine Entsorgung durch Feuer ohnehin unmöglich machte. Ich stand also vor einem nahezu unlösbaren Problem, doch dann kam Hilfe. Mir stieg plötzlich ein Duft in die Nase, der meiner Nasenschleimhaut nicht unbedingt schmeichelte, ich machte mich also sogleich auf die Suche nach der Quelle des Gestankes, und schon bald wurde ich fündig. Mein Nachbar entsorgte die Reste einer Mahlzeit auf seinem Komposthaufen. Das war es, die Lösung hieß: „Komposthaufen“. Leider musste ich mir aber eingestehen, dass meine Kenntnisse hinsichtlich der fachgerechten Kompostierung organischen Materials eher rudimentärer Natur waren, weshalb ich mich umgehend fragend an eine allwissende Institution mit Namen Google wandte. Und unter https://www.blogalog.de/der-kompost-ist-fuer-jeden-gartenbesitzer-ein-muss/ wurde ich dann auch fündig. Sie werden sich jetzt sicher fragen, was hat all das denn mit masturbieren zu tun? Nun, ganz einfach, im Zuge der Lektüre dieses Artikels stieß ich auf einen Absatz, der sich mit Mikroorganismen, Kleinstlebewesen wie etwa Würmern und allerhand anderem Getier beschäftigte. Und eben dieser Absatz rief mir ins Gedächtnis, dass schon in wenigen Tagen in Brüssel ein Gesetzesentwurf auf den Weg gebracht wird, der große Auswirkungen auf viele, vorzugsweise solitär lebende männliche Bewohner der Europäischen Union haben wird, und den ich der Öffentlichkeit nicht vorenthalten kann oder darf.

Das Masturbationsverbot

Mehrjährige Studien anerkannter Biologen zum Thema Abwasserentsorgung in Großstädten brachten alarmierendes zu Tage. Im Untergrund vieler europäischer Metropolen, genauer gesagt in deren Kanalisationen kam und kommt es zu vielen Spontanmutationen der ansässigen Fauna, die mittlerweile bereits einen evolutiven Charakter angenommen haben. Intensive Forschungen brachten dann auch schon bald den wahren Grund für diese Anomalie ans Tageslicht: Spermien. Und zwar jene der menschlichen Großstadtbewohner (der Einfachheit halber möchte ich hier auf eine gendergerechte Schreibweise verzichten, man möge mir bitte verzeihen). Das steigende Selbstvertrauen der europäischen Frauen führt seit Mitte/Ende des vorigen Jahrhunderts dazu, dass sehr viele Männer auf dem europäischen Kontinent eine solitäre Lebensweise dem Zusammenleben mit einer Frau vorziehen. Und eben diese Männer tragen die Verantwortung für die zu erwartenden Entwicklungssprünge der animalen Kanalisationsbewohner. Der bewusste Verzicht auf eine paarungswillige Partnerin zwingt diese Männer zur Masturbation, der sie sich vielfach zu Hause in den eigenen vier Wänden hingeben. Sie fragen sich jetzt sicher noch immer, wo denn das Problem liegt. Das Problem ist nicht das Onanieren an sich, das Problem liegt in der Entsorgung des freiwerdenden männlichen Geschlechtsproduktes. Wird es in einer Frau/Mann, oder auch Mann/Mann Beziehung nach seiner Abgabe meistens vom Geschlechtspartner gebunden, kann es sich bei solitären Praktiken frei bewegen, was eine Entsorgung notwendig macht. Dies wird von fast allen Männern auf die gleiche Art und Weise durchgeführt, das abgegebene Sperma wird in Toilettenpapier gebettet und über die nächste sanitäre Einrichtung, vorzugsweise dem WC in die örtliche Kanalisation abgegeben. Nun passiert folgendes: die in ihrer Funktion nicht beeinträchtigten Spermien bereichern den Genpool der Kanalisationsfaune, und das in einem Ausmaß, wie es sich die wissenschaftliche Welt nicht einmal ansatzweise vorzustellen vermochte. Nahezu 90% der Arten, die unter unseren Füßen die Kanalisationen Europas bewohnen haben mittlerweile menschliches Erbmaterial in ihre DNA integriert. Und dies betrifft nicht nur Mikroorganismen wie die zahlreichen Bakterien, die sich in den Abwässern aufhalten, unbestätigten Berichten zufolge haben in den Brüsseler Abwasserkanälen bereits mehrere Rattenweibchen lebensfähige Ratte-Mensch-Hybriden ausgetragen, was dem Umstand geschuldet ist, dass vermutlich mittlerweile mehr als 40% der Ratten-DNA durch menschliches Erbgut ersetzt wurde. Viele Wissenschaftler befürchten nun, dass, sollten sich diese Berichte bestätigen, dies massive Auswirkungen auf die autochthone Bevölkerung des europäischen Kontinentes haben wird. Politwissenschaftler sehen die Gefahr politischer Extreme auf uns zukommen, sollte der Rattenmensch sein Wahlrecht, das ihm da er ja innerhalb Europas geboren wurde, auch zusteht, passiv wie auch aktiv wahrnehmen. Vertreter der Genderforschung sehen im Kinderreichtum der Rattenfamilien eine Gefahr für das Recht auf Selbstbestimmung der europäischen Frau, was bereits zu Solidaritätskundgebungen und Protestmärschen in vielen Städten Europas führte. Aber auch die europäische Wirtschaft zeigt ein hohes Maß an Skepsis, zumal das Konsumverhalten dieser Hybriden noch nicht eingehend untersucht wurde. Und eben hier will die Europäische Union eingreifen, um das weitere Ausbreiten möglicher Hybriden ein für alle Mal zu verhindern haben nahezu alle Abgeordneten fraktionsübergreifend in einer einzigartigen Geschlossenheit dem deutschen Entwurf eines Masturbationsverbotes für Männer zugestimmt. Bindend für alle Mitgliedsstaaten soll dieser Meilenstein europäischer Gesetzgebung der weiteren Ausbreitung eines direkten Konkurrenten Einhalt gebieten. Ausnahmen soll es nur noch für jene Männer geben, die die Möglichkeit einer sachgerechten Entsorgung ihres Geschlechtsproduktes nachweisen können. Zu diesem Zweck muss der Mann die Installation eines passenden Entsorgungssystems amtlich registrieren. Diese Systeme gibt es mittlerweile in verschiedensten Ausführungen und Preisklassen, von denen ich hier an dieser Stelle zwei vorstellen möchte. Der Cum-Killer z.B., hergestellt von einer deutschen Elektronikfirma, stellt hier den Marktführer dar, er sterilisiert selbst das hartnäckigste Spermium mittels einer stufenlos regelbaren Gammastrahlendosis, allerdings vertreibt der Preis von 27 000 € dann doch viele potenzielle Käufer. Eine weitere Variante wäre der Spermburner, ein portables Gerät eines spanisch-italienischen Konsortiums, dieses Gerät verfügt über eine Vakuumkammer, in der mehrere Wolframdrähte Sperma bei 7500 Grad unschädlich machen. Der Strafrahmen bei Verstößen gegen dieses Gesetz bewegt sich ersten Meldungen zu Folge zwischen 300 € bei Ersttätern und bis zu 50 000 € oder lebenslanger Haft beim beharrlichen Mehrfachtäter. Alles Gut und Schön werden sich jetzt viele Männer denken, aber was soll mir denn passieren, ich mach es ja im Verborgenen zu Hause, wer soll mich denn da ertappen. Männer, die nach der Umsetzung des Gesetzes allen Warnungen zum Trotz in der Annahme, sie werden schon nicht ertappt, fröhlich und ungezwungen weiter masturbieren erliegen einem gefährlichen Trugschluss. Der europäische Gesetzgeber hat hier bereits Vorbereitungen getroffen, um der Gerechtigkeit Geltung zu verschaffen. So werden in Zukunft amtlich beeidete Kontrollore unterwegs sein, die über die Befugnis verfügen nach Auswertung des Surfverhaltens männlicher Singles auch ohne richterlichen Beschluss unangekündigt mit Hilfe der Exekutive in die Wohnräume eines Verdächtigen einzudringen. Eine weitere Methode Schwarzmasturbierer aufzuspüren ist der W-Index, hier wird aus dem Verhältnis registrierte Entsorgungsanlagen/Singlemänner/nachlassen der Sehkraft bei Singlemännern berechnet, wie viele Männer in illegaler Absicht onanieren. In Gebieten, in denen dieser Index darauf schließen lässt, dass sich besonders viele Wildonanierer aufhalten werden dann vermehrt die bereits erwähnten Kontrollore eingesetzt.

Ob diese Maßnahme nun den möglichen Aufstieg einer Art, die uns vielleicht vom Thron der Schöpfung stoßen könnte, verhindert, zu weltweiten Protesten männlicher Singles führt oder das Ende der Pornoindustrie herbeiführt? Nun, wir wissen es nicht. Ist es unser Recht, unseren Fortbestand zu sichern, indem wir einen Konkurrenten bereits im Vorfeld ausschalten? Wir wissen es nicht. Überlassen wir das Urteil kommenden Generationen.

Der eigentliche Akt, die Arterhaltung Teil 5

Der eigentliche Akt

Da sie nun alle, sagen wir mal, administrativen Komponenten der Fortpflanzung kennen gelernt und sich scheinbar endgültig mit postnatalem Schlafentzug abgefunden haben können wir ja nun zum Grande Finale, also dem eigentlichen Geschlechtsakt kommen. Hierbei handelt es sich, unzähligen Büchern, Liedern und bewegten wie auch unbewegten Lichtbildern zum Trotz ganz unspektakulär, um die einfachste Möglichkeit zweier adulter Hominiden den Fortbestand ihres genetischen Materials sicherzustellen. Wie auch sonst im Leben besteht auch dieser Vorgang aus mehreren ineinander übergreifenden Phasen, wobei man aber erwähnen sollte, dass nicht alle davon unbedingt notwendig sind, um zum Paarungserfolg zu gelangen.

  • Phase 1: Das Vorspiel. Diese Phase dient, neuesten Erkenntnissen zu Folge, in erster Linie dazu, die sexuelle Nutzfläche des Weibchens mit ausreichend Schmierstoff zu versehen, sowie das primäre Geschlechtsorgan des Männchens auf eine für den Geschlechtsakt geeignete Konsistenz zu bringen. Man könnte sie daher auch getrost als „Einführungs- oder Vorbereitungsphase“ bezeichnen.
  • Phase 2: Der Geschlechtsakt. Während dieser Phase findet der eigentliche Geschlechtsakt statt, also jener Vorgang, bei dem der männliche Penis in die korrespondierende Öffnung der weiblichen Vagina verbracht wird. Sie wird oft auch als „Arbeitsphase“ bezeichnet, sie mündet im Idealfall in einer erfolgreichen Vereinigung des weiblichen und männlichen Geschlechtsproduktes.
  • Phase 3: Die Nachbereitung. Nun trennen sich das männliche Motiv so allmählich vom weiblichen, weshalb man hier auch zwischen der „Bindungs- bzw. Kettungsphase“ bei der Frau und der „Abkühlungs- bzw. Neuorientierungsphase“ beim Mann unterscheidet.

Das Vorspiel

Ein weiblicher und männlicher Protagonist haben also eine geeignete Wirkungsstätte gefunden, sowie sämtliche notwendige Formalitäten (geeignetes Umfeld schaffen, notwendige Körperteile freilegen, notwendigen sedativen Zustand herbeigeführt, um etwaige optische Divergenzen auszugleichen usw.) erledigt. Was nun? Ganz einfach erklärt. Das Männchen sollte nun zu allererst, für einen geeignete Reibungskoeffizienten der Vagina als auch der unmittelbaren Umgebung rund um ihre Öffnung (hier sollte ein Umkreis von etwa 4-6 cm völlig ausreichen) sorgen. Dies geschieht am zuverlässigsten mithilfe der international anerkannten Streich- bzw. Druckmethode. Bei dieser Methode bewegt der Mann einen oder auch mehrere Finger in rhythmischen Bewegungen (wobei es hier völlig unerheblich ist, ob die Bewegung geradlinig oder kreisförmig ausgeführt wird, wichtig ist ein gewisses Maß an Kontinuität) in der Region, in der er den Kitzler verortet hat. Hier ist auch ganz wichtig, dass das Männchen einen gewissen Druck in Richtung Körperkern aufbaut, jedoch sollte dieser Druck einen halben Newtonmeter nicht überschreiten, da dies sonst zu Verletzungen wie etwa Organrupturen oder Frakturen führen kann (ungeübte Männer können dies verhindern, indem sie sich anstelle der Finger ihrer Zunge bedienen, oder die Frau bitten selbst für den gewünschten Schmiereffekt zu sorgen). Ich möchte hier noch anraten, in gewissen Abständen die vaginalen Innenwände auf ihren Feuchtigkeitsgrad hin zu überprüfen. Dies geschieht am Besten indem der Mann entweder Zeige- oder Mittelfinger einführt und danach auf seine Gleitfähigkeit überprüft. Der Reibungswiderstand sollte auf ein Maß herabgesetzt werden, welches einen möglichen Stick-Slip-Effekt weitgehend ausschließt. Eine weitere Aufgabe, die dieser Phase zufällt, ist die Herstellung eines für den Geschlechtsakt notwendigen Härtegrades des primären männlichen Geschlechtsorganes, er sollte 1500 Janka nicht unterschreiten. Dieser Vorgang ist bei männlichen Individuen, die erst vor kurzem ihre Geschlechtsreife erlangten, relativ einfach, hier reicht bereits die Freilegung der sekundären weiblichen Geschlechtsmerkmale. Mit fortschreitendem Alter des Männchens gestaltet sich dieser Vorgang jedoch immer schwieriger, weshalb gewisse Maßnahmen zu setzen sind. Als besonders zuverlässig hat sich die sogenannte Hohlhandmethode erwiesen, sie funktioniert folgendermaßen: das Weibchen legt den Penis in die geöffnete Hand, formt anschließend so lange eine Faust, bis sie ihn ganz umschließt und übt leichten Druck auf das noch weiche Glied aus. Nun bewegt sie ihre Hand geradlinig alternierend zwischen der Ansatzstelle des Penis am Torso und seiner Spitze (erkennbar an der kleinen Öffnung). Nach einer Weile sollte sich dann eine gewisse Steifigkeit einstellen. Sollten diese Bemühungen allerdings nicht zum gewünschten Ergebnis führen kann die Frau mithilfe einer als „Blowjob“ bekannten Methode ihre Bemühungen intensivieren. Diese bei Männern besonders beliebte Methode funktioniert folgendermaßen. Die Frau umschließt das männliche Glied mit ihren Lippen und stellt in ihrem Mundraum einen moderaten Unterdruck her (dieser sollte aber -1 Bar nicht unterschreiten, da sonst die Gefahr besteht, dass die Frau unabsichtlich die beiden Hoden aus ihrem Skrotum entfernt). Nun bewegt sie ihren Kopf langsam, aber rhythmisch zwischen Penisbasis- und Spitze. Sollte sich auch jetzt keine Veränderung des Härtegrades einstellen bleibt nur noch der Weg in der Pharmazie, dieser wird dann aber in einem anderen Artikel veranschaulicht.

Der Geschlechtsakt

Wollen wir es mal militärisch ausdrücken, die Frau hat ein geeignetes Deckungsloch und der Mann hat durchgeladen, einem Gefecht steht nun nichts mehr entgegen. Widmen wir uns nun also dem eigentlichen Geschlechtsakt. Als Geschlechtsakt wird jener Vorgang bezeichnet, in welchem das männliche Glied in die weibliche Vagina eingeführt wird. Ziel ist hier eine erfolgreiche Befruchtung der weiblichen Eizelle. Dies kann auf verschiedenen Wegen geschehen. Umgangssprachlich wird dies auch oft als Vögeln (vermutlich eine Anlehnung an das eilegende Huhn), bumsen (vom in einander krachen zweier Fahrzeuge im Zuge eines Verkehrsunfalls abgeleitet) oder auch ficken (hier liegt die Ätiologie noch weitgehend im Dunkeln) bezeichnet, der Vorgang ist jedoch immer derselbe. Obwohl es im Grunde genommen keine besondere Rolle spielt, auf welche Weise der Penis seinen Weg in die Vagina findet haben sich einige Stellungen über die Jahrhunderte nicht zuletzt auf Grund ihrer Einfachheit durchgesetzt. Eine davon wäre die Variante, in der das Weibchen mit leicht gespreizten Beinen auf dem Rücken liegt und der Mann in einem leicht erhöhtem Winkel auf ihr, eine andere, auch sehr beliebte Variante postiert die Frau sitzend in der Reiterstellung auf den rücklings liegenden Mann, und zu guter Letzt sei noch jene Stellung erwähnt, die bei fast allen quadrupeden Tierarten, allen voran den namensgebenden Hunden (Canis lupus familiaris) das Mittel der Wahl ist: der Doggystyle. Bei letzterem ist beim ungeübten Männchen allerdings immer die Gefahr gegeben, dass es im Eifer des Gefechtes die beiden zu tage tretenden Öffnungen verwechselt und unabsichtlich den Mastdarm des Weibchens penetriert, was von jeder Frau anders aufgenommen wird und im schlimmsten Fall zu ernsten Verletzungen des Männchen führen kann, auf jeden Fall aber führt es nicht zum eigentliche Ziel, einer erfolgreichen Fortpflanzung. Befindet sich der Penis nun in der richtigen Öffnung sollte sich zumindest einer der beiden Protagonisten so bewegen, dass sich das Glied in einer gewissen Rhythmik abwechselnd rein und raus bewegt, wobei es nach Möglichkeit die Vagina nie ganz verlassen sollte. Wird dieser Vorgang einige Zeit beharrlich fortgesetzt endet er in den allermeisten Fällen mit dem Orgasmus des Mannes. Er ist daran zu erkennen, dass aus dem Glied eine milchig schimmernde schleimige Flüssigkeit austritt, sie enthält die eigentlichen Geschlechtsprodukte des Mannes und sollte daher, wenn möglich noch in der Vagina abgegeben werden. Neuste Erkenntnisse haben gezeigt, dass auch Frauen in der Lage sind während des Aktes einen Orgasmus zu durchleben, dessen Wichtigkeit hinsichtlich einer erfolgreichen Fortpflanzung allerdings umstritten ist. Sollte es dann nicht nach spätestens neun Monaten zu einer Entbindung kommen ist dieser Vorgang zu wiederholen.

Die Nachbereitung

Kommen wir nun zum letzten und auch kürzesten Teil der Fortpflanzung, in ihm trennen sich die Interessen der beiden Parteien. Das Weibchen versucht nun das Männchen langfristig zu binden, dies geschieht bereits in der postkoitalen Phase mithilfe verschiedenster Taktiken, von denen hier der Einfachheit und Kürze halber nur die sogenannte „Klammertaktik“ erwähnt sein soll. Zuerst versucht die Frau unmittelbar nach dem erfolgten Geschlechtsverkehr die Bewegungsfreiheit des Mannes mit Hilfe verschiedenster Ringkampfähnlicher Techniken einzuschränken, sobald dies gelungen ist stellt sie ihm in der Hoffnung, dass der Mann seine Gegenwehr einstellt weitere Paarungsversuche in Aussicht. Heute geht man davon aus, dass das Weibchen auf diese Art und Weise versucht, den postejakulativen Fluchtreflex des Mannes zu unterbinden, um die Versorgung der potenziellen Brut sicher zu stellen. Beim Männchen verhält sich die Geschichte jedoch ein klein wenig anders. Medizinische Untersuchungen haben gezeigt, dass nahezu alle Männer während eines Geschlechtsverkehrs lediglich den Inhalt eines Hodens nutzen, also im ungenutzten noch genug Pulver für ein weiteres Gefecht im Beutel haben. Da das gegenwärtige Weibchen allerdings bereits befruchtet ist besteht beim Männchen kein weiteres Interesse an einer Paarung, weshalb er umgehend wieder in den Werbungsmodus verfällt, was daran zu erkennen ist, dass er danach trachtet einige Entfernung zwischen sich und der Frau zu bringen. Dies versucht er, indem er sich langsam aber besänftigend vom Weibchen entfernt.

Dies wäre dann im Großen und Ganzen die Geschichte, wie die Babys in den Bauch der Mütter gelangen. Ich wünsche frohes Gelingen.

Das Werben, die Arterhaltung Teil 4

Die Braut- oder Bräutigamwerbung

Wir wissen jetzt, wie eine mögliche Besetzung auszusehen hat, wir wissen ein klein wenig über Eva Bescheid und wir können auch im Groben sagen, wie denn Adam so funktioniert. Was fehlt uns jetzt noch? Richtig, der Reproduktionsvorgang. Ehe wir uns nun aber mit der eigentlichen Paarung beschäftigen können, müssen wir uns noch einem in seiner Wichtigkeit oftmals unterschätzten Teil eben jener zuwenden, nämlich der Partnerwerbung. Wie wir bereits im ersten Teil dieses Leitfadens gelernt haben dient eine Paarung an der nur ein Teammitglied teilnimmt nicht der Erhaltung der menschlichen Spezies. Aus diesem Grund beginnt die erfolgreiche Fortpflanzung in 73% aller Fälle mit einer gelungenen Partnerwerbung, die restlichen 27% können diesen Prozess überspringen, da sie so zu sagen von Dritten zu Zuchtzwecken zu einander geführt wurden, dies geschieht meistens bei vorab besprochenen Ehen, wobei hier der weibliche Teil häufig einfach zugekauft wird. Beschäftigen wir uns aber nun etwas genauer mit dem Normalfall, also der Brautwerbung. In den meisten Fällen übernimmt hier, wie fast im ganzen Tierreich üblich, das Männchen die Initiative, es kommt aber mit fortschreitender Emanzipation der Frau auch immer häufiger vor, dass das Weibchen aktiv auf Partnersuche geht. Sehen wir uns zunächst aber mal die Brautwerbung des Männchens an. Sie gliedert sich in mehrere, nicht klar voneinander abgrenzbare Phasen. In der ersten Phase wird das Männchen auf das Weibchen aufmerksam, dieser Prozess wird häufig von einer mehr oder weniger unnatürlichen Kopfstellung (manche Männer wenden ihren Kopf in einem Radius nach hinten, der weit außerhalb der üblichen Norm liegt), sowie einer Veränderung der Atemmechanik (Beobachtungen zeigen, dass viele Männer vor Beginn der Brautwerbung bis weit in den eigentlichen Prozess hinein ihre Bauchmuskulatur unnatürlich unter Spannung setzen und anschließend nur noch den Brustbereich zum Atmen nutzen) des Männchen begleitet. Gleich unmittelbar nach der Entdeckung des Weibchens beginnt das Männchen mit Hilfe verschiedenster lautstark vorgebrachter Lockrufe auf sich aufmerksam zu machen. Diese Rufe haben nicht selten die anatomischen Beschaffenheiten des Weibchens zum Inhalt, wodurch das werbende Männchen vermutlich Verwechslungen ausschließen möchte. Eine bis noch vor kurzem gängige Theorie, wonach der Mann durch seine Lockrufe auch weitere Männchen auf seine Entdeckung aufmerksam machen möchte wurde von der Forschung als falsch erwiesen. In der nächsten Phase startet die eigentliche Brautwerbung, der Mann beginnt damit, der Frau seine Vorzüge näher zu bringen. So weist er zum Beispiel darauf hin, dass er mit besonders leistungsfähigen und überdurchschnittlich großen Geschlechtsorganen ausgestattet ist. Viele Männer versuchen auch Körperkraft oder besonders ästhetische Vorzüge, wie etwa kunstvoll angeordnetes Haupthaar oder auch verschiedenste Körpermodifikationen wie etwa Piercings oder Tätowierungen in die Waagschale zu werfen, um die Aufmerksamkeit einer potenziellen Partnerin zu erringen. Hat der Mann diese erste Hürde genommen und das Weibchen signalisiert Interesse geht der ganze Prozess in die dritte Phase über. In dieser Phase verfällt der Mann in stammesgeschichtlich sehr altes Verhalten, er versucht nun seine Fähigkeiten hinsichtlich einer funktionierenden Brutfürsorge unter Beweis zu stellen, indem er Nahrungsmittel wie etwa Getränke oder kleine Snacks herankarrt, dies stellt wohl eine Analogie zu der Zeit her, in der der Mann außerhalb der heimischen Höhle für die Nahrungsbeschaffung zuständig war. Dies ist auch die Phase, in der sich das Männchen mental bereits auf einen möglichen Zeugungsakt einstellt, weshalb proportional zur fortschreitenden Zeit auch die Nervosität steigt. Hier findet man auch den ersten Punkt, an dem die Situation zwei verschiedene Wendungen nehmen kann. Der weitaus größte Teil der Damenwelt hat zum Leidwesen des weitaus größten Teils der Männerwelt wesentlich mehr Geduld, was den Start des eigentlichen Fortpflanzungsaktes betrifft. Drängt der Mann nun zu sehr auf sein subjektiv wahrgenommenes Paarungsrecht besteht durchaus die Möglichkeit, dass die Frau ihr Interesse verliert und sich einem anderen Mann zu wendet. Gelingt es dem Mann aber kühlen Kopf zu bewahren, nimmt er vermutlich auch diese Hürde und findet sich in der letzten Phase wieder. Nun entscheidet sich das weitere Vorgehen, in manchen Fällen wurde die Frau soweit beeindruckt, dass sie einer Paarung umgehend zustimmt, in vielen Fällen aber startet der eher bürokratische Teil der Frau-Mann Beziehung, es werden Kontaktdaten wie etwa Telefonnummern oder Wohnadressen ausgetauscht. Wobei mittlerweile zu beobachten ist, dass die Emanzipation auch hier Einzug gehalten hat und Frauen wesentlich selbstbewusster auftreten, als noch vor einigen Jahrzehnten. Sie gehen auch selbst auf die sprichwörtliche Jagd. Aus dem Jäger wird somit der Gejagte. Das Verhalten der Frauen in der Partnerwerbung unterscheidet sich allerdings in 99% der Fälle von jenem der Männer fundamental. Im Gegensatz zum Mann, der versucht auf sanftem, ja mitunter sogar abwartendem Wege zum Ziel zu gelangen fällt die Frau sozusagen mit der Tür ins Haus. Sie ködert ein zeugungsfähiges Männchen mit der Darstellung ihrer sexuellen Präferenzen, in der Hoffnung, dass der erwählte Partner in Erwartung eines einzigartigen sexuellen Erlebnisses rationales Denken hintenanstellt und so zur leichten Beute wird. Man kann also behaupten, dass Frauen hier wesentlich effizienter vorgehen als Männer, ihr Werben erstreckt sich über eine kurze Phase und ist in fast 100% der Fälle von Erfolg gekrönt. So, da wir nun unser Rüstzeug beisammen hätten, wollen wir uns dann im nächsten und letzten Teil mit dem eigentlichen Akt, der Fortpflanzung beschäftigen.